Vom 18. bis 20. März waren wir wieder einmal auf Fahrt. Gemeinsam haben wir ein schönes Wochenende in Groß Petershagen unter dem Motto „Licht und Glaube“ verbracht.

Am Freitagnachmittag ging es am Gruppenraum los. Zuerst sind die fünf JungpfadfinderInnen mit Hannes gestartet. Dieser Vortrupp hat mit Wegezeichen eine Spur für den dann folgenden Haupttrupp der Wölflinge gelegt.Als die Rufe nach einer Pause lauter wurden, galt es bei Wackerow ersteinmal, dem Brückentroll und seiner Freundin, der Riesenspinne, zu entkommen. Dazu mussten alle Wölflinge das gefährliche Spinnennetz durchqueren und konnten sich hinterher mit dem Schatz des Trolls stärken.

Weiter ging es durch den Wald. Unterwegs gab es zunehmend Scheintote zu beklagen. Glücklicherweise konnten wir sämtliche Wanderleichen mit der Aussicht auf ein warmes Abendessen vom Weiterlaufen überzeugen.

Mit wunden Füßen dann – später als geplant - am Ziel angekommen konnten wir einen lieben Gast begrüßen – unser ehemaliger Gruppenleiter Eric hat auf dieser Fahrt unser Leitungsteam verstärkt.

Nach einem guten Eintopf – wahrlich, die Fahrtenverpflegung war dieses mal geradezu luxuriös – haben wir aus Groß Petershagen kurzerhand Palermo gemacht und in den nun folgenden Nächten sind so manch unschuldige BürgerInnen grausam-fantasievoll ums Leben gekommen. Ich bin übrigens nicht dafür, meinen frühzeitigen Tod zur Stammestradition zu machen!

Nach einer kurzen Nacht brach der neue Tag mit strahlendem Sonnenschein an. Den Samstag konnte ich leider nicht mit euch verbringen, aber ich habe einiges gehört:Vormittags wurden fleißig Flöße gebaut. Besondere Beachtung verdiente der große Katamaran von Florian, Paul und Daniel, der mit wahrer Fachkenntnis angefertigt wurde. Nachmittags stand dann das Fackelnbauen auf dem Programm.

Trotz größerer und kleinerer Verletzungen waren wir am Abend alle wieder im Lager versammelt. Nach dem Abendbrot dann der Höhepunkt des Samstags: der Fackellauf zum Ryck. In der besonderen Stimmung der im Kreis brennenden Fackeln haben wir Benedikt und Paul in unseren Stamm aufgenommen und Daniel zu den Jungpfadfindern umgestuft. Dann wurden die Flöße mit brennenden Teelichtern mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ zu Wasser gelassen.

Den Abend – wie könnte es anders sein – verbrachten wir am Lagerfeuer. Mit Stockbrot, Palermo und Pfadfinderliedern. Bis tief in die Nacht erklang unser schaurig-schöner Gesang in Groß Petershagen und den Brummbären haben wir mindestens zweimal durchgesungen.

Am Sonntag dann der Aufbruch. Sachen packen, Aufräumen, sauber machen... Wös und Juffis ihr wart echt super! (Die anderen GruLeis haben zumindest von euch geschwärmt, denn ich konnte auch an diesem Tag leider wieder nicht dabei sein.)

Bruno hat uns besucht und eine Messe gehalten.

Und dann ging es wieder zurück. Diesmal nicht den ganzen Weg zu Fuß, sondern erst ab dem Golfplatz bei Wackerow.

Fast auf die Minute pünktlich trafen alle Gruppen wieder am Pfadfinderheim ein. Und wieder ist eine tolle Fahrt vorbei.

Und ich möchte euch allen DANKE sagen. Dafür, dass ihr dabei wart, dass ihr der Fahrt leben gegeben habt, dass ihr dazu beigetragen habt, dass alles so reibungslos geklappt hat, dass wir so viel Spaß gemeinsam hatten, dass ich für Stunden meinen Lernstress vergessen konnte... Und nächstes Mal bin ich ganz bestimmt auch wieder die ganze Zeit dabei!

Text von Rahel Barz

P.S.Und „Tote sprechen nicht.“ Ist nicht lustig! :-)